Bei der Wahrnehmungswerkstatt
werden sowohl die verborgenen Potentiale eines Ortes als
auch die Wünsche und Erwartungen an dessen Entwicklung
greifbar. Geliebte und vernachlässigte Räume,
tote und belebte Orte sind Spiegel des kollektiven Gedächtnisses
und Empfindens ihrer Nutzer. Die Wahrnehmungswerkstatt verschafft
einen Zugriff auf diese Wechselbeziehung und spürt
den jeweiligen Genius Loci, den Geist des Ortes
auf. Dies ist besonders zu Beginn eines Gestaltungsprozesses
besonders wertvoll. Die Wahrnehmungswerkstätten sind
gemeinsam mit Karsten Feucht seit 1997 entwickelt und durchgeführt
worden.
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Juli 09:
St. Marienkirche am Alexanderplatz, Berlin